LEADER+ im Naturpark Uckermärkische Seen

Langfristig gesehen können die Ziele des Naturschutzes nicht allein durch isolierte Schutzgebiete erreicht werden. Moderner Naturschutz muss die Interessen der ortsansässigen Menschen berücksichtigen. Daher bemühten sich die Naturparkverwaltung Uckermärkische Seen, der Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft e.V. und der WWF gemeinsam mit weiteren engagierten Partnern seit mehreren Jahren um eine fruchtbare Kooperation mit Entscheidungsträgern aus Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Tourismus sowie Handel- und Gewerbe.

Auf diesem Wege konnte ein gemeinsames Leitbild für eine nachhaltige Regionalentwicklung erarbeitet werden. Dementsprechend sollte über alle zukünftigen Projekte in der Region gemeinschaftlich entschieden werden. Dazu wurde im Jahr 2000 die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Naturparkregion Uckermärkische Seen gegründet. 26 Akteure aus Verwaltungen, von Vereinen, Verbänden und Interessensvertretungen schlossen sich damals zusammen. Im Jahr 2007 hatte diese Gruppe schließlich 79 Mitglieder, darunter sehr viele kleine und mittlere Unternehmen. Unter Federführung der Naturparkverwaltung und des WWF hat sich die LAG im April 2001 mit einem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) am Wettbewerb LEADER+ des Landes Brandenburg beteiligt.


Die LAG ging aus dem Wettbewerb als Landessieger hervor. Bis zum Jahr 2006 erhielt die Region Naturpark Uckermärkische Seen nun finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union und dem Land Brandenburg für Projekte zur nachhaltigen Entwicklung. Träger des Projektes war der Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft e.V.