Weitere Projekte

Die Naturkundliche Ausstellung im Berliner Tor in Templin

Gemeinsam mit dem Kulturlandschaftsverein Uckermark (KLU), dem Förderverein des Biosphärenreservates Schorfheide Chorin, und der Stadt Templin wird die Ausstellung „Lebensräume“ im historischen Berliner Tor präsentiert.

Auf vier Etagen gibt es Sehenswertes zu entdecken. Der Ablauf und die Folgen der Eiszeit werden dargestellt, ergänzt durch eine Gesteinssammlung. Vögel und Kleintiere sowie ihre Lebensräume in Naturpark Uckermärkische Seen und Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin werden vorgestellt. Es gibt Informationen zur historischen Entwicklung und von oben bietet sich ein schöner Ausblick über die historische Altstadt und das Umland.

Mehr Information gibt es unter www.berlinertor-templin.de




Umweltverträglicher Kanutourismus auf der Krutynia im Masurischen Landschaftsschutzpark, Polen

Ab Dezember.2006 betreute Mandy Schenk vom Förderverein ein Jahr lang dieses von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Kooperationsprojekt.

Ausgehend von den Erfahrungen der Kooperationspartner bei der Errichtung von Wasserwanderleitsystemen wie z.B. im Naturpark Uckermärkische Seen wurden in der vielfältigsten und naturschutzfachlich wertvollsten Landschaft Masurens Anregungen für einen naturverträglichen Kanutourismus an der Krutynia gegeben. Gegenseitige Besuche und Arbeitstreffen waren die ersten Schritte. Im Rahmen von offenen Arbeitssitzungen wurde eine Zusammenarbeit zwischen Parkverwaltung, Kommunen und kanutouristischen Vertretern aufgebaut.

Dieser Arbeitskreis Kanutourismus soll ab November 2007 das inzwischen entwickelte Maßnahmenprogramm „Wasserwanderleitsystem Krutynia“, in dem die Elemente des Leitsystems vereinbart sind, umsetzen. Innerhalb des Projektes wurden mehrsprachige Informationstafeln, Faltblätter und eine Internettplattform zum Kanuwandern auf der Krutynia erarbeitet (www.krutynia-mazury.pl). Hinzu kam eine Schulung der Kanuvermieter an der Krutynia durch die Bundesvereinigung Kanutouristik e.V.

Links zu den Projektpartnern:

Masurischer Landschaftsschutzpark (Parkdirektor Gregorz Wagner): www.mazury.pl

Wigry Nationalpark: www.wigry.win.pl

Naturpark Uckermärkische Seen: www.mluv.brandenburg.de

Müritz Nationalpark: www.nationalpark-mueritz.de

BTE Tourismusmanagement, Regionalentwicklung Berlin (Anna Świercz): www.bte-tourismus.de

WWF Deutschland: www.wwf.de

Bundesvereinigung Kanutouristik e.V.: www.kanutouristik.de




„Das Wasserhaushaltsprogramm“ im Naturpark Feldberger Seenlandschaft

Zwischen 2001 bis 2004 wurde die Sanierung des Einzugsgebietes des Godendorfer Mühlenbaches und Dabelower Mühlenfließes betrieben. Bis November 2006 konnten die Maßnahmen weiter geführt werden und das Projekte zur Verbesserung der Wasserhaushaltssituation auf das Gesamtgebiet des Naturparks Feldberger Seenlandschaft ausgedehnt werden.

Das Projekt wurde unterstützt aus dem Europäischen Sozialfonds, dem Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklungsprogramm des Landes M-V und von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt.

Die Planung und Realisierung der Einzelvorhaben hatten zum Ziel:

·      Die Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer und Moore durch Erhöhung des Wasserniveaus, Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Gewässer, Seesanierung durch Tiefenwasserentnahme und Verbesserung der Lebensbedingungen bedrohter Arten durch Fischereimanagement.

·      Den Rückbau der künstlichen Entwässerung der Landschaft zur Erhöhung des Abflussniveaus um damit der sinkenden Tendenz des Grundwasserspiegels entgegen zu wirken und die Erhaltungsbedingungen der Moore zu verbessern.

Im Zusammenwirken mit dem Wasser- und Bodenverband „Obere Tollense / Obere Havel“, der Kreisverwaltung Mecklenburg-Strelitz, dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V, der Forstverwaltung und den Flächennutzern bzw. -eigentümern wurden geohydrologische Erkundungen durchgeführt, Anträge auf wasserrechtliche Genehmigung gestellt, die Finanzierung abgesichert, die Projekte geplant und realisiert. Außerdem wurde in der Öffentlichkeit für eine breite Akzeptanz für die Maßnahmen geworben.